Mittwoch , 20 März 2019
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Wie oft sollen Katzen entwurmt werden?

Freigänger müssen regelmäßig entwurmt werden

Katzen sind sanfte Stubentiger. Doch wer sich eine Katze anschafft, muss bedenken: Kuscheln und fressen allein reicht nicht aus, um das Tier glücklich zu machen. Auch die Gesundheit der vierbeinigen Samtpfoten ist für Mensch und Tier gleichermaßen wichtig. Allem voran: Die regelmäßige Wurmkur für Katzen jeden Alters.

Katzen müssen regelmäßig entwurmt werden – sei es zur Vorsorge oder bei einem Wurmbefall. Vor allem Katzen, die draußen leben, sind mehr von Würmern befallen, als reine Wohnungskatzen. Schnell können Sie Wurmlarven durchs Fressen oder Schnuppern aufnehmen. Würmer ernähren sich im Katzenkörper vom Nahrungsbrei des Stubentigers. Sie wachsen und vermehren sich im Magen der Katzen. Ist Ihre Katze vom Wurmbefall betroffen, erkennen Sie es daran, dass die Katze schwerfällig und müde ist. Auch Erbrechen und glanzloses, struppiges Fell sind ein Indiz für Würmer.

Bandwurm für Katzen unangenehm

Unangenehm für Katzen ist der Bandwurm. Der verursacht Durchfall, Verstopfung und Darmverschluss. Viele der Würmer siedeln sich am Hinterteil der Katzen an, nisten dort und verursachen am After einen Juckreiz, der für die Tiere unangenehm ist. Um sich zu helfen, rutschen die Katzen dann mit dem Po auf dem Boden herum – Katzenexperten bezeichnen das als “Schlittenfahren”. Hierzulande sind Katzen aber auch vom Rundwurm befallen.

Besonders schnell müssen Sie beim Befall von Jungkatzen reagieren. Ihr Abwehrsystem  ist noch nicht kräftig genug, um die Parasiten abzuwehren. Um einen Wurmbefall zu erkennen, sollten Katzenhalter jedes halbe Jahr eine Kotprobe zum Tierarzt bringen. Dieser kontrolliert die Probe auf Würmer. Behandeln Sie in jedem Fall ihre Katze frühstmöglich, um eine Bandwurminfektion vom Tier auf den Menschen zu verhindern.

Katzen – egal wie sie leben – regelmäßig entwurmen

Auch Wohnungskatzen sind vor dem Wurmbefall nicht sicher. Doch wie passiert so etwas? Beispielsweise durch gefangene Fliegen und Flöhe. Auch der Mensch kann eine Wohnungskatze mit Würmern infizieren – natürlich nicht böswillig. Aber es kann vorkommen, dass Würmer mit den Schuhen der Katzenbesitzer in die Wohnung gelangen. Auch rohes Fleisch kann der Überträger von Würmern seien.

Doch wie oft werden Katzen entwurmt? Tierärzte empfehlen, Hauskatzen jährlich zu entwurmen. Kleine Katzen erhalten ab dem 14. Lebenstag alle zwei Wochen eine Wurmkur. Sobald die Kätzchen keine Muttermilch mehr bekommen, stellen Sie die Kur ein. Es ist aber ratsam, die Kleinen noch zweimal zu entwurmen. Selbst das Muttertier kann Würmer übertragen. Deshalb: Auch das Muttertier zehn Tage vor der Geburt entwurmen. Katzen, die sehr viel draußen leben, erhalten viermal im Jahr eine Wurmkur. Sollte allerdings ein akuter Wurmbefall auftreten, muss der Katzenfreund sofort mit der Kur beginnen.

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