Hundenamen – worauf Sie achten sollten!

Ein neues Familienmitglied kommt ins Haus, denn der Hund ist, für Viele nicht nur sprichwörtlich, der beste Freund des Menschen. Vorher muss man sich über viele Dinge Gedanken machen. Man entscheidet sich für eine Rasse, einen Züchter oder ein Tierheim und dann, ja dann entscheidet man sich für einen Namen. Ein wunderbares Tier verdient einen wunderbaren Namen!
Ähnlich auch wie bei Kindern ist der Namensfindungsprozess manchmal etwas schwierig. Natürlich hat man persönliche Vorlieben, aber man muss diese auch an die besonderen Bedürfnisse von Hunden anpassen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten den perfekten Namen für seinen vierbeinigen Freund zu finden.

Worauf sollte man also grundsätzlich achten?

1. Der Name muss für den Hund verständlich sein
Hunde verstehen uns Menschen nicht wortwörtlich. Sie können aber vom Ton und unserem Verhalten ableiten, was wir von Ihnen möchten. Dann lernen sie Worte mit bestimmten Handlungen verbinden und sich diese merken. Sie lernen, dass sie sich hinsetzen sollen, wenn wir „Sitz“ sagen. „Schmitz“ oder „Fritz“ kann also für einen Hund ziemlich verwirrend sein.
Und rufen Sie zum Testen drei Mal hintereinander „Sitz Fritz“. Das geht einfacher!

Sehr lange Namen mit vier oder mehr Silben können auch zu komplex sein für einen Hund.

2. Tipps für ein perfektes Verständnis
Auf hohen Frequenzen hören Hunde bekanntlich sehr gut. Aus diesem Grund eignen sich Namen, die mit einem s, sch, ch, k, – Laut beginnen. Hunde reagieren schneller auf diese scharfen Laute. Im Idealfall endet der Name mit einem Vokal, beispielsweise mit einem kurzen „a“ oder einem langen „e“. Diese Namen sind für den Hund am leichtesten zu erkennen.

3. Kreativ gerne, aber alltagstauglich
Den Namen Ihres Hundes werden Sie am Tag wahrscheinlich mehrmals rufen. Ein langer Zungenbrecher mit fünf Silben ist da denkbar unpraktisch. Inspiration können Sie finden auf der Website www.hundenamen.de, dort gibt es eine praktische Gesamtübersicht von modernen und klassischen Namen für Hunde.

4. Der Name sollte von allen Familienmitgliedern genutzt werden
Wird der Hund vom Herrchen „Rex“ genannt, vom Frauchen aber „Rexi“ und von den Kindern „Rexilein“ kann das beim Hund schon zu Verwirrung führen. Kosenamen sind zwar okay und auch für den Hund verständlich, dann aber bitte nur eine Variante.

5. Der Name Ihres Hundes muss öffenlichkeitstauglich sein
Sie werden Ihren Hund mehrfach am Tag rufen, vielleicht im Park oder auf Wiesen mit anderen Hunden. Daher sollten Sie negative Namen wie „Killer“ vermeiden. Auch ein sehr häufiger Name kann problematisch sein. Ihr Hund könnte am Schluss vollkommen verwirrt sein, weil er aus allen Richtungen gerufen wird.

Hundename auswählen

Variante 2 – Der Hund inspiriert den Namen

Diese Tipps für die perfekte Namenswahl hilft vor allem, die Namen einzugrenzen. Aber was, wenn der passende Name dennoch einfach nicht einfallen will? Die naheliegenste Variante ist natürliche ihren Hund als Ideenquelle zu nutzen!

1. Äußerliche Merkmale
Nehmen Sie die charakteristischen Kennzeichen Ihres Hundes als Anregung für seinen Namen. Sehen Sie sich die Pfoten, die Ohren, das Gesicht, den Schwanz genau an. Bestimmt hat Ihr Welpe einzigartige Besonderheiten oder Kennzeichen, die andere Hunde nicht haben. Nehmen Sie diese Besonderheiten als Namensgeber. Bei einem schwarzen Hund mit einem einzelnen weißen Fleck, liegt „Flecki“ oder „Blacky“ nahezu auf der Hand.

2. Spielen mit Klischees
Auch äußerliche Merkmale und Klischees umzudrehen, kann Spaß machen! Ein Dackel, der statt „Waldi“ „Wotan“ heißt? Oder eine Deutsche Dogge namens „Fluffy“? Das erregt auf jeden Fall Aufsehen und in Ihrem Umfeld, wird niemand den Namen Ihres Hundes vergessen!

3. Den Charakter des Hundes beachten
Natürlich ist es auch Möglichen, den persönlichen Eigenschaften des Hundes im Namen Rechnung zu tragen. Ein Hund, der gerne der gerne knuddelt und kuschelt, kann so zum Beispiel „Cuddles“ genannt werden, eine elegante Hundedame hört bestimmt auf „Coco“!

Variante 3 – Inspiration von außen

berühmte Hundenamen
Weitere Möglichkeiten sind natürlich sich von berühmten Namensgebern, hündisch oder nichthündisch, inspirieren zu lassen.

1. Berühmte Hunde aus Buch und Film
Struppi, Lassie, Idefix oder Rantanplan – es gibt viele berühmte Hunde aus Comics, Büchern und Filmen. Vielleicht ist da ein Hund dabei, den Sie schon immer gut fanden? Auch hier kann dann ein Bruch mit dem berühmten Vorbild besonders witzig sein. Einen sehr großen Hund, nach dem kleinen Idefix benennen, zum Beispiel.

2. Menschliche Vorbilder
Haben Sie einen Lieblingssänger, sind Sie Filmfan oder Liebhaber einer bestimmten Serie? Dann finden Sie dort bestimmt einen Namensvetter für ihren Hund.

„Bruce“ ist nicht nur ein guter Name für einen Actionheldendarsteller. Auch einen muskulösen Hund kann man sich gut damit vorstellen. Ein schwarzer, schlanker Hund wie ein Dobermann kann den Namen „Snape“ aus den Harry Potter Roman gut tragen. Auch hier sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Ein kurzer, prägnanter Name, der für den Hund verständlich ist und von allen Familienmitgliedern genutzt wird. Das ist perfekt für den Hund. Oftmals wählen Hundebesitzer aber etwas gänzlich Anderes. Das ist auch okay.

Wichtig ist, dem Hund seinen Namen liebevoll beizubringen, ihn zu loben, wenn er gut hört. So steht einem harmonischen Zusammenleben mit dem neuen vierbeinigen Freund nichts im Wege.
Bildernachweis:
Titelbild – CC0 Public Domain / Pixabay.com
Hund mit Flecken – CC0 Public Domain / Pixabay.com
Hund – CC0 Public Domain / Pixabay.com

About Peggy Gallmeister

Besitzerin eines Dackelmädchens, 31 Jahre alt

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