Dienstag , 18 Juni 2024
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Gefahren für Katzen
Gefahren für Katzen - Bild: Pixabay.com

Die schlimmsten Gefahren für Ihre Katze

Katzen sind aktive und neugierige Haustiere. Genau das macht sie für den Menschen so liebenswürdig. Doch genau das birgt vor allem im Haushalt für die Katzen auch enorme Gefahren. Nicht nur draußen im Straßenverkehr werden viele Katzen verletzt oder gar getötet. Auch Stubentiger, die sich vorwiegend oder ausschließlich drinnen aufhalten, fallen oft Unfällen zum Opfer.
Das liegt vor allem daran, das ein Haushalt eigentlich kein natürlicher Ort für Katzen ist. Auch wenn Katzen verschmust und liebenswürdig sind, bleiben es doch Wildkatzen, deren natürlicher Lebensraum der Wald ist.
Mit viel Vorsicht und vor allem Wissen um die Gefahren kann man jedoch schlimme Unfälle verhindern.

Gekippte Fenster

Katze am Fenster
Bitte lassen Sie Ihre Fenster nicht auf kipp stehen! – Bild: Pixabay.com

Dies ist eine der schlimmsten und grausamsten Gefahren für Katzen. Sieht die Katze ein gekipptes Fenster, merkt sie, dass es dort nach draußen geht. Nun ist die Neugier stärker als die Vorsicht. Die Katze versucht durch das gekippte Fenster nach draußen zu gelangen. Gelingt dies nicht, ist eine große Gefahr, dass sie im gekippten Fenster hängen bleibt. Dabei kann sie immer weiter in den Fensterspalt rutschen. Der Versuch sich zu befreien verschlimmert die Sache nur. Die Folge sind schwere innere und äußere Verletzungen oder sogar der Tod der Katze.

Um das zu verhindern, sollte man keine Fenster in Räumen kippen, in denen sich die Katze aufhält. Wenn gelüftet wird, kann sich die Katze in einem anderen Raum aufhalten. Wer sein Fenster unbedingt gekippt halten will, sollte ein Schutzgitter an das Fenster anbringen.

Balkone

Balkon sichern bei einer Katze
Den Balkon stets gut absichern – Urheberrecht: nickhafidz / 123RF Stockfoto

Katzen gehören nicht auf den Balkon. Auch wenn dieser nicht sehr hoch ist. Katzen sind zwar wahre Akrobaten und sehr geschickt. In vielen Fällen gelingt es der Katze sich während des Fallens so zu drehen, dass sie sicher auf ihren Pfoten landen kann. Doch schon allein aus Sicherheitsgründen sollte man auf diese Fähigkeit nicht allein vertrauen, wenn die Katze einem lieb ist. Nicht immer gelingt der sichere Dreh auf die Pfoten und bei größeren Höhen nützt diese Fähigkeit ohnehin nichts mehr. Die Folge sind Knochenbrüche und schwere Verletzungen.

Wenn man seine Katze auf den Balkon lassen will, sollte dieser mindestens ein Netz haben, das die Katze im Fall des Falles vor dem Fall schützt. Ansonsten gehört eine Katze nicht auf den Balkon.

Pflanzen

Es gibt in vielen Haushalten Pflanzen. Es gibt auch in Katzenhaushalten oft viele Pflanzen und oft sind sich die Pflanzenliebhaber über die Giftigkeit der Pflanzen nicht bewusst. Katzen knabbern liebend gern an Grünzeug herum. Das regt die Verdauung an und ist für Katzen völlig normal. Doch knabbert die Katze an giftigen Pflanzen, kann das schnell gefährlich werden. Giftige Pflanzen sind z.B. Efeu, Farne, Gummibäume, Blauregen, Oleander oder Jasmin. Sie sollten nicht in Haushalten mit Katzen gehalten werden. Völlig unbedenklich sind z.B. Erika, Katzenminze, Kamelien, Kokospalmen, Hahnenkamm, Zyperngras, Zitronenbaum oder Margeriten. Hier kann die Katze auch mal nach Herzenslust knabbern.

Waschmaschine und Trockner

Katze in Waschmaschine
Waschmaschine und Trockner immer vor der Benutzung prüfen / Bild: Pixabay.com

Nicht selten hört man von Unfällen mit der Katze in der Waschmaschine. Dies kommt daher, dass die Waschmaschine oder auch der Trockner oft vor dem anmachen bestückt werden und die Tür offen gelassen wird.

Katzen nutzen solche warmen und kuscheligen Ecken gern als Schlafplatz. Um Unfälle zu verhindern, sollte man die Türen und Klappen zu solchen Geräten generell geschlossen halten. Es lohnt sich auch der kontrollierende Blick kurz vor in Inbetriebnahme des Geräts.

Gardinen

Katzen klettern gern – auch an Gardinen. Doch ist die Katze erst einmal hochgeklettert, ist der Weg nach unten oft nicht mehr so leicht. So hängt die Katze an der Gardine und kommt nicht mehr herunter. Hinzu kommt, dass man nach der Kletteraktion die Gardine oft entsorgen kann.
Deshalb sollte man den Katzen von Beginn an verbieten an Gardinen hochzuklettern. Klatschen Sie laut in die Hände oder ein strenges “Nein” hält die Katze oft schon davon ab. Hilft das alles nicht, hält leicht verdünnter Zitronensaft die Katzen vor den Klettereinsätzen ab.

Kleinteile

Katzen nutzen alles Mögliche, um zu spielen und daran herumzuknabbern. Doch wie bei kleinen Kindern sind Kleinteile unter Umständen gefährlich. Herunter gefallene Papierkügelchen, beim Stopfen verlorene Nadeln oder die verlorene Tablette, kann für das Tier unter Umständen sehr gefährlich werden. Vor allem Nadeln können beim Verschlucken innere Verletzungen hervorrufen. Beim Putzen sollte deshalb immer der Fußboden gründlich nach evtl. gefährlichen Teilen untersucht werden. Die Katze wird es Ihnen danken.

Verletzte Katze
Im Haushalt lauern besonders viele Gefahren – Urheberrecht: wavebreakmediamicro / 123RF Stockfoto

Heiße Stellen

Eine falsch eingestellte Heizung, das Bügeleisen oder der Backofen. Wie bei Kleinkindern muss auch hier darauf geachtet werden, dass die Katze nicht in Berührung mit diesen Gefahrenquellen kommt. Auch wenn Katzen von Natur aus Angst vor Feuer haben, können sie nicht die Hitze der heißen Herdplatte einschätzen.

Schnell ist die Katze auf den Herd geklettert. Schlimme Verbrennungen sind die Folge.

Lassen Sie die Katze also nicht in Räume, in denen Sie gerade kochen oder bügeln. Auch sollte die Heizung immer nur so eingestellt werden, dass keine Verbrennung entstehen kann. Das ist auch aus ökonomischer Sicht viel sinnvoller.

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