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Kotwasser bei Pferden als alarmierendes Signal

Im Bereich Kotwasser und Durchfallerkrankungen bei Pferden hat das Tierheilkundezentrum umfangreiche Studien durchgeführt. Viele Pferde leiden unter weichem Kot mit wässriger Beimengung oder unter Durchfall, der langfristig nicht therapierbar ist.

Als hauptsächliche Ursache für nicht therapierbaren Durchfall oder die langfristige Beimengung von Kotwasser ist eine falsche Ernährung. Ihr Pferd muss nicht primär krank sein, wenn der Kot verwässert oder generell dünn ist. Allerdings müssen Sie handeln und sollten vor einer geplanten Behandlung umfassende Untersuchungen durchführen und Ursachenforschung betreiben lassen. Oftmals ist eine Biofeld Haaranalyse die Möglichkeit, die auf die Ursachen verweist und damit eine Behandlung ermöglicht.

Ursachenfindung und Therapierung von Kotwasser

Als Pferdebesitzer kommt die Feststellung von Kotwasser nicht selten wie eine Hiobsbotschaft und so sehr Sie sich auch bemühen, eine Ursache für die Erkrankung finden Sie nicht. Durch die Haaranalyse von Biofeld haben Sie die Möglichkeit, auf Ursachenfindung zu gehen und nach dem Erkennen der Ursachen eine Abstellung selbiger vorzunehmen. Durchfall, in der Fachsprache Diarrhoe genannt, kann bakterieller oder viraler Natur sein. Zum Beispiel führen E.Coli und Salmonellen, Endoparasiten wie Würmer und Rotaviren sehr häufig zu Durchfall bei Pferden. Vor allem Fohlen und ältere, sowie gesundheitlich belastete Tiere neigen bei Darmparasiten, Viren und Bakterien zu starken Durchfällen oder weichem Kot, dem Kotwasser beigemengt ist. Wird bei viraler Infektion oder einem Befall mit Darmparasiten Antibiotika verabreicht ist dies nicht nur unwirksam, sondern eine häufige Grundlage für eine Verschlimmerung des Gesundheitszustands. Auch bei Kotwasser durch eine mangelhafte oder falsche Ernährung ist die Verabreichung von Antibiotika ein Fehler und kann das Allgemeinbefinden des Pferdes stark beeinträchtigen. Eine erfolgreiche Therapie kann fernab von Antibiotika und chemischer Medikation erfolgen, sofern die Ursache per Diagnostik festgestellt und die Behandlung dementsprechend in die Wege geleitet werden kann.

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Mangelernährung als hauptsächlicher Grund von Kotwasser

Als Pferdebesitzer sorgen Sie für eine ausgewogene Ernährung, geben reichlich Raufutter und wählen den Hafer und das Beifutter wählen Sie primär von einem Markenhersteller aus. Sie können sich nicht vorstellen, dass die von Ihnen sorgfältig ausgewählte Ernährung einen Mangel hervorrufen oder das Immunsystem von Pferden schwächen kann. Doch genau das ist bei den meisten Pferden mit Kotwasser der Fall, da das liebevoll gewählte Futter aus verschiedenen Gründen schlecht verträglich ist und dem Pferd nicht bekommt. Die Früherkennung ist wichtig, da Diarrhoe immer mit Flüssigkeits- und Elektrolytverlust einhergeht und zur Dehydrierung führen kann. Eine Gewichtsverringerung oder Apathie, die Verweigerung der Nahrung und Fieber sind ein ernstzunehmendes Zeichen. Bedenken Sie, dass sich bis zu 80 Prozent der Immunzellen im Darm Ihres Pferdes befinden und daher automatisch geschwächt werden, wenn es zu Durchfällen oder der stetigen Abgabe von Kotwasser kommt. Mit einer naturgemäßen und artgerechten Fütterung beugen Sie vor und stärken das Immunsystem des Tieres. Auch die regelmäßige Entwurmung und Impfung, sowie viel Bewegung und eine primär fokussierte Haltung im Freien erhalten die Gesundheit des Pferdes und sind eine wichtige Prävention, um es überhaupt nicht zu Kotwasser oder Durchfall kommen zu lassen.

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Behandlung mit primärem Fokus zur Ursachenausschaltung

Die Behandlung kann nur dann erfolgversprechend und zum Wohle Ihres Pferdes vorgenommen werden, wenn Sie die Ursache bekämpfen. Nachdem Sie über eine Haaranalyse und gegebenenfalls eine Blutprobe und Kotprobe im Labor in Kenntnis über die Gründe für Kotwasser sind, sollten Sie eine Therapie in erster Linie mit einem Homöopathen abstimmen. In den wenigsten Fällen kann eine schulmedizinische Medikation wirklich Abhilfe schaffen und wird zur Notwendigkeit. Die häufigsten Gründe für Kotwasser beim Pferd sind Toxine, die über Grünfutter bei Freilandhaltung aufgenommen und so in den Darm gelangt sind. Sind diese ausgeschieden und die Darmflora baut sich wieder auf und gesundet, gehört das Kotwasser der Vergangenheit an und das Allgemeinbefinden des Pferdes steigert sich.

Da selbst die beste Behandlung eher schadet als nützt, wenn Sie sich nicht nach der Ursache richtet und in Kombination mit einer Abstellung der Ursache stattfindet, steht nicht die Therapie, sondern die genaue Prüfung der Lebens- und Ernährungsumstände bei Pferden auf der Agenda. In den meisten Fällen werden Sie spätestens bei einer Laboruntersuchung von Kot und Blut darüber im Klaren sein, warum Ihr Pferd unter Kotwasser leidet oder zu chronischem Durchfall neigt. Ebenso müssen Sie prüfen, ob Ihr Pferd ausreichend Ruhe hat oder aus verschiedenen Gründen zur Aufregung und inneren Unruhe neigt. Denn auch hier kann die Ursache für Kotwasser liegen und begründet sich in einer psychosomatischen Beeinträchtigung, die allein mit einer Therapie nicht zu behandeln ist.

Fazit

Generell ist Diarrhoe beim Pferd sehr ernst zu nehmen und hat eine schnelle Abmagerung und den Abbau des Immunsystems zur Folge. Da Kotwasser häufig nicht so schnell auffällt wie Durchfall, kann die Früherkennung nicht selten ein Problem darstellen. Mit einer regelmäßigen Gesundheitskontrolle, die die Stallkontrolle und Überprüfung der Weiden einschließt, erkennen Sie Probleme in der Verdauung und im Stoffwechsel besonders zeitig und können dementsprechend ohne langen Aufschub eingreifen. In der Reihenfolge kommt nach einer Feststellung von Kotwasser nicht sofort eine Therapie, sondern zuerst die Abklärung der möglichen Ursachen und eine konkrete Kontrolle der Ernährung und Lebensumstände. Die Biofeld Haaranalyse sollte allen Laboruntersuchungen vorangehen und bringt in der Regel bereits Aufschluss, wie Sie Ihrem Pferd helfen und welche Ursachen Sie beseitigen müssen. Handelt es sich um eine psychosomatische Begleiterscheinung auf Stress und Unruhe, sollten Sie dem Pferd die notwendige Ruhe gönnen und es vorübergehend in einer separaten Box unterstellen.

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